Darmzentrum in Püttlingen

Darmzentrum Saar

Betreuung und Nachsorge

Im Darmzentrum Saar stehen Ihnen nicht nur Mediziner und Pflegefachkräfte zur Seite. Auch eine ganze Reihe weiterer Spezialisten unterstützt Sie vor, während und nach Ihrer Behandlung auf vielfältige Art und Weise. Das ist eine besondere Stärke des Darmzentrums Saar. So können Sie sich ganz auf Ihre Genesung konzentrieren.

Psycho-Onkologie


Dipl.-Psych. Martin Geiß

Körper und Seele sind nicht zu trennen und gerade bei Krebspatienten ist meist beides gleichermaßen in Mitleidenschaft gezogen. Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, die psychische Gesundheit zu unterstützen.
Unser hausinterner Psycho-Onkologe Martin Geiß hat vielfältige Erfahrung im Umgang mit Krebspatienten.

Er bietet:

  • Emotionale Unterstützung im Umgang mit belastenden Gefühlen
  • Gesundheitsförderung durch aktive Verarbeitungsstrategien
  • Anleitung zu Selbstkontrollstrategien (Entspannungstechniken, Imitation, Körpererfahrung)
  • Stressmanagement
  • Verbesserung des Selbstwertgefühls und der mentalen Einstellung zur Krebserkrankung
  • Neuorientierung und Entwicklung von Perspektiven

Sowohl während als auch nach Ihrem Aufenthalt im Darmzentrum Saar können Sie unsere psychoonkologischen Einzel- und Gruppentherapie-Sitzungen nutzen.

Gut zu wissen:
Allen Patienten steht von der Krankenkasse eine psychoonkologische Nachbetreuung bis 14 Tage nach dem stationären Aufenthalt zu. Versicherte der Knappschaft haben sogar unbegrenzten Anspruch darauf. Sowohl Einzel- als auch Gruppentherapie. Wir empfehlen: Machen Sie von dieser Möglichkeit Gebrauch!

Gruppentherapie
Täglich von Montag bis Freitag in Haus 2, Zimmer -1.15 (UG). Die Kurse:

10.00 Uhr Schmerzbewältigung
11.30 Uhr Stressbewältigung
12:45 Uhr Entspannung

Einzeltherapie
Speziell fürs Darmzentrum jeden Donnerstag von 14 bis 15 Uhr in Haus 2 auf Station 14, Raum 2.25.

Ansprechpartner:

Martin Geiß, Dipl. Psychologe, Psycholog. Psychotherapeut und Psychoonkologe.
Tel.: 06898 / 55-3130
E-Mail

Onkologische Fachpflege

Onko-Pflege__DSCF1538-2000pxUnsere onkologischen Fachpflegekräfte Petra Oswald, Diana König und Janine Mann (Foto v.l.n.r.) stehen Ihnen zu Fragen rund um die pflegerischen Aspekte im Rahmen von Tumorerkrankungen zur Seite. Sie betreuen Sie auch bei uns in der Klinik, wenn Sie eine ambulante medikamentöse Therapie erhalten.

Ernährungsberatung

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(v.l.:) Sarah Scharmacher, Laura Göpfert, Lisa Gelzleichter, Sabine Becker

Gerne beraten wir Sie zu folgenden Themen:
• Ernährungs unter Berücksichtigung der speziellen Situation nach einer Operation am Magen-Darm-Trakt
• Möglichkeiten der optimalen Nutzung einer gesunden Ernährung während des Krankenhausaufenthaltes, insbesondere bei Chemotherapien
• Beratung zur generellen Umstellung der Ernährungsgewohnheiten hin zu einer gesunden, ausgewogenen Ernährung.

Ihre Ansprechpartnerinnen für gesunde Ernährung:
Sabine Becker, Ernährungsberaterin/DGE, zusammen mit den Diätassistentinnen Sarah Scharmacher, Laura Göpfert und Lisa Gelzleichter.
Tel.: 06898/55-31 70

Gut zu wissen:

Insbesondere bei Operationen kann die richtige Ernährung zum richtigen Zeitpunkt den Krankheitsverlauf sehr positiv beeinflussen.
In Anlehnung an das sogenannte Fast-Track-Konzept werden lange Nüchternzeiten weitestgehend vermieden. Sie dürfen und sollen bis 6 Stunden vor der Operation Essen und Trinken und noch 2 Stunden vor Beginn der Narkose klare, kohlenhydrathaltige Getränke (perioperative Trinknahrung) zu sich nehmen.

Bereits am Operationstag dürfen Sie abends wieder essen und trinken. In den nächsten zwei bis drei Tagen bekommen Sie dann zunehmend mehr feste und flüssige Nahrung, so dass ab dem 3. oder 4 Tag nach der Operation keine Infusion mehr notwendig ist. Optional bieten wir proteinreiche Trinknahrung an, um den erhöhten Eiweißbedarf zu decken.

Hierdurch wird das Immunsystem gestärkt, das Komplikationsrisiko gesenkt und der Aufenthalt auf der Intensivstation und im Krankenhaus insgesamt deutlich verkürzt.

Wir stehen Ihnen mit einer individuellen Ernährungsberatung mit individuellem Kostaufbau nach Absprache, mit entsprechenden Ernährungsempfehlungen, mit Rezepte und Tipps sowie Hinweisen auf die Wirksamkeit verschiedener Lebensmittel (abführend, stark riechend u.s.w.) zur Seite.

Physiotherapie

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Michael Weitzmann, Leiter Physio-Team

Unser Behandlungskonzept
nach einer Operation am Magen-Darm-Trakt:
• Möglichst frühzeitige Mobilisierung nach der OP
• Atemgymnastik nach der Operation (die bereits vor der OP eingeübt wurde)
• Schulung und Verhaltensempfehlungen für Ihren Alltag
• Bei Bedarf empfehlen wir Ihnen physiotherapeutische Praxen in Ihrer Nähe für Ihre weitere Behandlung

Stomatherapie

Grundsätzlich versuchen wir alles, eine Stoma-Anlage (künstlicher Seitausgang, Anus praeter) zu vermeiden. Bei bestimmten Operationen jedoch oder wenn die normale Funktion des Darmes erkrankungsbedingt vorübergehend oder dauerhaft verändert ist, kann ein Stoma notwendig werden. Oft wird ein Stoma nur vorübergehend zum Schutz angelegt und im Verlauf wieder zurückgelegt, mit dann wieder normaler Stuhlpassage.
Für die Dauer des Seitausganges haben wir eine professionelle Beratung und Versorgung sichergestellt.
Eine Stomaberaterin sucht den jeweiligen Patienten bereits in unserer Klinik auf, berät und betreut und leitet die ordnungsgemäße Stomaversorgung ein. Nach der Entlassung wird die weitere Betreuung ambulant fortgesetzt. Gegebenenfalls kann zusätzlich ein ambulanter Pflegedienst organisiert werden.

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Jeanette Kurz

Ihre Ansprechpartnerinnen in Sachen Stomatherapie und Wundversorgung:
Jeanette Kurz und Barbara Görgen von unserem Partner emCare.
Tel.: 0152 58 40 59 36

• Anleitung und Beratung bei Stomaträger bereits während Ihres stationären Aufenthaltes
• Aufrechterhaltung und nahtlose Weiterbetreuung auch nach Ihrer Entlassung aus der Klinik
• Unterstützende Mitwirkung zur Einhaltung von klinischen Nachsorgeterminen
• Bei gewünschter Kontaktaufnahme zur Selbsthilfegruppen (z.B. Ilco) und zu Fortbildungsveranstaltungen
• Bei Bedarf an Nachversorgung im Bereich der Wundtherapie - sprechen Sie uns an über Ihre behandelnden Ärzte oder über das Pflegepersonal.

Sozialdienst

Haben Sie Fragen zum Pflegeversicherungsgesetz, zu Krankenkassen, Hilfsmitteln, Hilfen für zu Hause, ambulanter Versorgung, stationärer Pflege, Pflegestufen, Hospiz, palliativer Therapie oder ähnlichem, kann Ihnen unser Sozialdienst weiterhelfen.

Beratungsangebote:
• Sozialrechtliche Beratung (z.B. Sozialhilfe, Schwerbehindertenrecht, Pflegeversicherung)
• Beratung zur (ambulanten, palliativen, stationären) Pflege und Organisation dieser Hilfen
• Psychosoziale Beratung / Begleitung von Tumorpatienten und Angehörigen
• Aktivierung des externen Hilfesystems (z.B. Selbsthilfegruppen, Rehakliniken)

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D. Christ-Morschett

Ihre Ansprechpartnerin für das Darmzentrum Saar:
Dorothee Christ-Morschett, Dipl. Sozialarbeiterin 
Tel.: 06898/55 24 54

Ökumenische Seelsorge

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Ulrich Harth, Petra Thielen, Andreas Noster

Die Zeit von Krankheit, Ungewissheit und Schmerz wirft bei den Betroffenen viele Fragen auf. In dieser Situation helfen unsere Seelsorger, die Patienten auf einem Stück ihres Weges zu begleiten. Sie können gerne ein persönliches Gespräch vereinbaren, auch kurzfristig unter
Tel. 06898/55-2391.

Gottesdienste in der Klinik Püttlingen
Ein Ort der Ruhe und Besinnung ist der ökumenische Andachtsraum, in dem samstags um 17 Uhr ein katholischer und dienstags um 17 Uhr ein evangelischer Gottesdienst stattfindet. Sie finden den Andachtsraum im Erdgeschoss gegenüber dem Haupteingang (geradeaus durchs Foyer).

Ökumen. Krankenhaushilfe („Grüne Damen und Herren“)

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Die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter der Ökumenischen Krankenhaushilfe helfen Ihnen gerne bei der Erledigung persönlicher Angelegenheiten. Egal, ob es sich um Besorgungen, dringende Behördengänge, den Weg zum Kreditinstitut oder um Kontaktaufnahme zu Verwandten und Bekannten handelt. Außerdem haben sie Zeit für Sie zum Reden und Zuhören.

Unsere Patientenbücherei wird ebenfalls durch die Ökumenische Krankenhaushilfe geleitet und verfügt über ein gut sortiertes Bücher- und Spieleangebot. Sollten Sie Interesse daran haben, wenden Sie sich bitte an unsere Grünen Damen und Herren.
Tel. 06898/55-2293 oder 06898/55-3295

Anschluss-Heilbehandlung (AHB)

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Susanne Schulien

Häufig ist im Anschluss an eine Darmkrebstherapie eine Kur/Reha oder eine Anschlussheilbehandlung sinnvoll. Unsere AHB-Beraterin Susanne Schulien hilft Ihnen gerne bei der Beantragung und Organisation.

  • Als Anschlussheilbehandlung, kurz AHB, werden stationäre Leistungen zur Rehabilitation bezeichnet, die sich unmittelbar oder im engen zeitlichen Zusammenhang an eine Krankenhausbehandlung anschließen. Die Dauer der AHB ist abhängig von der Indikation und dem Krankheitsverlauf.
  • Ziel der AHB: Wiedereingliederung des Patienten in das Alltags- und Berufsleben.
  • Anschlussheilbehandlungen sind Leistungen zur Rehabilitation, die nach besonderen Vorgaben der Rentenversicherungsträger eingeleitet und in speziell ausgewählten Rehabilitationseinrichtungen durchgeführt werden.
  • Die AHB wird ärztlich angeordnet. Dabei wird die Möglichkeit der AHB-Maßnahme mit Ihnen während Ihres Aufenthaltes besprochen.

 

Ihre Ansprechpartnerin:
Susanne Schulien
Tel.: 06898 / 55-2062; -3197
E-Mail 

Schmerztherapie

Während eines stationären Aufenthalts zur operativen Behandlung im Darmzentrum Saar sorgt unsere Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin für eine wirksame Schmerzbekämpfung.

Daneben steht Ihnen unsere Klinik für Schmerztherapie zur Verfügung. Wie bei den meisten Tumorerkrankungen können auch bei Darmkrebs Schmerzen auftreten und im Krankheitsverlauf zu einem vorherrschenden Krankheitszeichen werden. Die Möglichkeiten moderner Schmerztherapie erlauben jedoch in nahezu allen Fällen zuverlässige Linderung und einen Zugewinn an Lebensqualität. Angst vor Medikamentenabhängigkeit ist in diesem Fall zum Glück unbegründet. Dies zu erreichen arbeiten alle beteiligten Ärzte Hand in Hand.

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Schmerzspezialist Dr. G. Deynet

Unsere Klinik für Schmerztherapie wird von Chefarzt Dr. med. Gerhard Deynet geleitet. Er bespricht mit Ihnen die notwendigen Behandlungswege und legt Ihre individuelle Schmerzbehandlung fest. Dabei spielen neben den Schmerzen auch Ihr allgemeiner Gesundheitszustand, eventuelle Vorerkrankungen und nicht zuletzt auch Ihr Wohlbefinden sowie Ihre persönlichen Wünsche eine wichtige Rolle. Im Verlauf der Behandlung wird wiederholt kontrolliert, ob der gewünschte Behandlungserfolg eingetreten ist und ob gegebenenfalls Änderungen erforderlich sind.

Selbsthilfegruppen

Oft hilft einem der Austausch mit Menschen, die in der gleichen Situation sind, wie man selbst. Unsere Klinik arbeitet deshalb eng mit Patientenselbsthilfegruppen zusammen. Es gibt es eine Vielzahl solcher Gruppen für Krebspatienten und deren Angehörige, die über folgende Ansprechpartner erreichbar sind:
KISS (Kontakt- u. Informationsstelle für Selbsthilfe im Saarland), Futterstr. 27, 66111 Saarbrücken
Saarländische Krebsgesellschaft, Sulzbachstr. 37, 66111 Saarbrücken

Medizinrecht-Beratung

Auch im Rahmen der Behandlung von Krebserkrankungen kann es zu Konflikten mit Ärzten sowie Kranken-, Renten- oder Pflegeversicherungen kommen. Die Stiftung Gesundheit bietet bundesweit kostenfreie juristische Beratung in Sachen Medizinrecht an.

Wundmanagement

Sollten im postoperativen Verlauf Wundheilungsstörungen auftreten, erfolgt die Versorgung der Wunde durch mit uns kooperierende externe Wundtherapeuten und/oder hausinternes Fachpersonal.

Palliativmedizin

Wenn eine Krebserkrankung nicht mehr heilbar ist, können unsere Palliativmediziner Dr. Guldner und Dr. Faßbender viel für das Wohlbefinden und die Lebensqualität des Patienten tun. 

Ihre Ansprechpartner:
Chefarzt Dr. Jürgen Guldner, Neurologie
Oberarzt Dr. Faßbender, Innere Medizin

Prof. Dr. Thomas Reck
Prof. Dr. Thomas Reck

Ansprechpartnerin:
Nicole Demmerle
Koordinatorin Darmzentrum
Tel.: 06898 / 55-3209
Fax: 06898 / 55-2325
Kliniksuche mit dem Körperkompass
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