Darmzentrum in Püttlingen

Darmzentrum Saar

Operative Maßnahmen

OP-Team

Operationen bei Dickdarmkrebs

In den meisten Fällen ist eine operative Tumorentfernung der erste Behandlungsschritt bei Krebsbefall im Dickdarm. Damit einer Ausbreitung des Krebses vorgebeugt wird, entfernen wir nicht nur das befallene Stück Darm, sondern auch großzügig benachbartes Gewebe samt der zugehörigen Blutgefäße, Lymphbahnen und Lymphknoten.

Innovative, schonende Verfahren

Als Alternative zur großen Darm-OP ermöglicht unsere Endoskopie in manchen Fällen auch einen lokalen Eingriff oder eine Polypenabtragung während einer Darmspiegelung (Koloskopie). Welcher der Eingriffe in Frage kommt, hängt vom Krebsstadium und der Art der Krebszellen ab. Wir bestimmen diese Faktoren vor jedem Eingriff, diskutieren die Vorgehensweise und beraten unsere Patienten eingehend.

Neu ist, dass heute ähnlich wie bei gutartigen Darmerkrankungen auch bei den malignen (bösartigen) Tumoren zunehmend minimal-invasive Techniken zum Einsatz kommen, die besonders schonend sind und den Patientenkomfort erhöhen. Die von Dr. Matthias Maier (Chefarzt der Inneren Medizin) am Darmzentrum Saar eingeführte koloskopische Vollwandexzision sowie die endoskopische Submukosadissektion (ESD) bei Frühkarzinom sind weitere Schritte in diese Richtung.


Operationen bei Mastdarmkrebs

Operationen am Mastdarm (auch Enddarm oder Rektum genannt) erfordern besonders viel chirurgisches Geschick, weil der Platz im unteren Bauch beengt ist. Blase, Harnleiter und Genitalorgane liegen gemeinsam mit wichtigen Nervenstrukturen dicht am Darm. Eine erfolgreiche Tumor-Entfernung im oder am Mastdarm ist von der Erfahrung des Operateurs abhängig. Je präziser der Eingriff durchgeführt wurde, desto geringer ist die Rückfallquote bei Krebserkrankungen. Die Chirurgen im Darmzentrum Saar führen jährlich eine Vielzahl an Mastdarm-OPs mit sehr hoher Erfolgsquote durch.

Vorübergehender künstlicher Darmausgang (Stoma)

„Stoma" ist die Bezeichnung für die Öffnung einer Körperhöhle nach außen. In manchen Fällen kann es nach einer aufwendigen Darm-OP nötig sein, den Bauchraum für einige Monate zu entlasten. Die Verdauung muss also umgeleitet werden. Diese Entlastung kann durch einen künstlichen Darmausgang (Stoma) geschehen. So wird der Stuhlgang vorzeitig durch die Bauchdecke ausgeleitet. Es gibt ausgeklügelte Systeme zur Stoma-Versorgung, die alle hygienischen Standards erfüllen und diskret die Ausscheidungen auffangen. Ein Entlastungsstoma wird in der Regel nach zwei bis drei Monaten wieder zurückverlegt. Die Verdauung findet dann wieder auf natürlichem Wege statt und die Bauchdecke wird verschlossen. 

Narkose und Schmerztherapie

Narkoseaufklaerung_BolteNarkose-Aufklärungsgespräch mit Chefärztin Dr. Marion Bolte

Nach der exakten Diagnose planen wir gemeinsam mit allen beteiligten Ärzten den operativen Eingriff. Wir besprechen die einzelnen Schritte mit Ihnen. Die Art der Narkose und einen möglichen Aufenthalt auf unserer Intensivstation klären unsere Anästhesisten mit Ihnen ab.

Unserer Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin bietet Ihnen:
• schonende und gut verträgliche Anästhesieverfahren, die jeweils individuell auf den Patienten abgestimmt werden
• Überwachung nach der OP auf einer mit modernsten Geräten ausgestatteten Intensivstation
• Möglichkeit der Schmerztherapie
- mit Schmerzkathetern, die örtlich im Operationsgebiet den Schmerz betäuben
- mit Schmerzinfusionspumpen, die der Patient individuell nach seinen Bedürfnissen dosieren kann
• Akut-Schmerzdienst: ein Anästhesist ist nach der OP für Sie zuständig und kann jederzeit über das „Schmerztelefon“ angerufen werden

Prof. Dr. Thomas Reck
Prof. Dr. Thomas Reck

Ansprechpartnerin:
Nicole Demmerle
Koordinatorin Darmzentrum
Tel.: 06898 / 55-3209
Fax: 06898 / 55-2325
Kliniksuche mit dem Körperkompass
Karte KH-Püttlingen KH Sulzbach
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