Wir sind auch (und gerade) in Pandemiezeiten für Sie da - ganz sicher!

  • Zögern sie nicht, bei medizinischen Problemen den (Not-)Arzt zu rufen (112)! Zum Beispiel bei Schlaganfall-Verdacht oder Herzproblemen. 
  • Die Furcht vor einer Corona-Infektion im Krankenhaus ist unbegründet, denn bei uns gelten strenge Hygienemaßnahmen. Patienten mit Corona-Verdacht werden isoliert und können keine anderen Patienten anstecken. Wir behandeln alle Patienten mit Schutzmaske. Auch für Patienten und Besucher gilt Maskenpflicht. 
  • Bei Corona-Verdacht rufen Sie bitte von zu Hause aus Ihren Arzt an oder die 116 117 oder nutzen Sie die neue Online-Selbstdiagnose der Berliner Charité. (Läuft nicht im Internet Explorer)
  • Patientenbesuche sind eingeschränkt möglich. Tipp: Nutzen Sie zwischendurch unseren neuen Grußkarten-Service!
  • Für weitere Informationen zur Corona-Pandemie haben wir Ihnen diese Sonderseite eingerichtet.<
Neurologie Sulzbach

Neurologie Sulzbach

Schlaganfall

 

Stroke-Team

Der Schlaganfall zählt zu den häufigsten Erkrankungen in Deutschland und ist eine der führenden Ursachen von Morbidität und Mortalität weltweit. Eine potenziell kurative (heilende) Behandlung ist nur in den ersten Stunden nach Symptombeginn möglich. Der Schlaganfall ist wie der Herzinfarkt oder die Lungenembolie als medizinischer Notfall zu behandeln.

Frühwarnzeichen, Symptome

Meist plötzlich (mitunter auch langsam) treten Lähmungserscheinungen, Taubheitsgefühle, Schwindel und Gleichgewichtsstörungen auf. Seh- und Sprachstörungen sind ebenfalls hochverdächtig. Sie weisen auf einen Schlaganfall hin und müssen schnellstmöglich abgeklärt und behandelt werden.

Hier gilt der Grundsatz: „Time is brain“. Es darf keine Zeit verschwendet werden. Eine unserer wirksamsten Waffen gegen den Schlaganfall ist die blutgerinnselauflösende Infusionsbehandlung, die „Thrombolyse“. Diese können wir allerdings nur in einem begrenzten Zeitfenster nach Symptombeginn durchführen.

Mitunter verschwinden die schlaganfallverdächtigen Symptome nach kurzer Zeit, manchmal schon nach wenigen Minuten. Das ändert nichts an der Dringlichkeit der weiteren Abklärung, denn diese sogenannte TIA (transitorische ischämische Attacke) ist ein Alarmsignal für einen drohenden Schlaganfall - mit womöglich schweren und bleibenden Funktionsdefiziten.

Daher: Verständigen Sie bei schlaganfallverdächtigen Symptomen sofort die Rettungsleitstelle über den Notruf 112.

Der Notarzt bringt Sie dann direkt zu einer geeigneten Klinik.

Diagnose und Therapie

Nach Ankunft in unserer Klinik nimmt sie ein spezialisiertes Team in unserer Notaufnahme in Empfang. Nach priorisierter Untersuchung und Blutentnahme, führen wie sie unmittelbar einer Primärdiagnostik mit Darstellung des Gehirns und seiner Durchblutung je nach Indikation mittels Computertomographie, Kernspintomographie, CT-Angiographie und Ultraschall zu, welche rund um die Uhr an 7 Tagen in der Woche verfügbar ist. Direkt im Anschluss wird eine auf ihren Fall individuell abgestimmte Therapie initiiert. Hier kommen neben einer blutgerinnselauflösenden Infusionstherapie auch mechanische Verfahren der Wiedereröffnung eines verschlossenen Gefäßes, neben weiteren medikamentösen Behandlungsoptionen in Betracht. Ihre weitere Behandlung findet sodann auf unserer Schlaganfallspezialeinheit (Stroke Unit) statt.


Neurologie_Team_55


Stroke Unit

Die Stroke Unit ist eine auf die schnelle Behandlung von Patienten mit Schlaganfall oder Verdacht auf Schlaganfall spezialisierte Abteilung unseres Krankenhauses, in der ihre Behandlung nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen erfolgt.

Unsere Stroke Unit ist als eine der ersten im Saarland seit 2006 kontinuierlich zertifiziert und mehrfach rezertifiziert nach den Kriterien der Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe und der Deutschen Schlaganfallgesellschaft und verfügt über 6 Behandlungsplätze.
Es erfolgt Ihre Behandlung bei kontinuierlichem Monitoring im interprofessionellen Team aus Ärzten (Fachärzte für Neurologie/Spezielle neurologische Intensivmedizin, Internisten/Kardiologen), speziell ausgebildeten Pflegekräften, Ergo- und Physiotherapeuten, Logopäden und Sozialarbeitern.

Über eine digitale Datenleitung stehen wir zudem mit dem Universitätsklinikum in Homburg in Kontakt und können im Bedarfsfalle unmittelbar auf die Expertisen der neuroradiologischen und neurochirurgischen Kollegen zugreifen.

Weitere Hilfe (z. B. Selbsthilfegruppen)

Die Selbsthilfe „Schlaganfall“ oder „Apoplexie“ ist im Saarland fast flächendeckend ausgebaut. Es gibt Selbsthilfegruppen in Neunkirchen, Dillingen, Homburg und Saarbrücken. Die Gruppengröße variiert und kann bis zu 20 Mitglieder betragen.
Darüber hinaus sind in der Selbsthilfe der Aphasiker ebenfalls Menschen mit Schlaganfall vertreten. Im Saarland sind circa 1.200 Menschen Aphasiker, davon sind 120 im Landesverband der Aphasiker organisiert. Darüber hinaus gibt es noch regionale Selbsthilfegruppen der Aphasiker sowie ihrer Angehöriger. Dies sind: die Selbsthilfegruppe junger Aphasiker in Saarbrücken, die Regionalgruppe Saarbrücken, die 2 Selbsthilfegruppen Aphasiker und Angehöriger am Aphasie-Stützpunkt St. Wendel.



Dr. Michael Gawlitza
Dr. Michael Gawlitza

Sekretariat:
Christa Weber
Tel.: 06897 / 574-1139
Fax: 06897 / 574-2133
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