Wir sind auch (und gerade) in Pandemiezeiten für Sie da - ganz sicher!

  • Zögern sie nicht, bei medizinischen Problemen den (Not-)Arzt zu rufen (112)! Zum Beispiel bei Schlaganfall-Verdacht oder Herzproblemen. 
  • Die Furcht vor einer Corona-Infektion im Krankenhaus ist unbegründet, denn bei uns gelten strenge Hygienemaßnahmen. Patienten mit Corona-Verdacht werden isoliert und können keine anderen Patienten anstecken. Wir behandeln alle Patienten mit Schutzmaske. Auch für Patienten und Besucher gilt Maskenpflicht. 
  • Bei Corona-Verdacht rufen Sie bitte von zu Hause aus Ihren Arzt an oder die 116 117 oder nutzen Sie die neue Online-Selbstdiagnose der Berliner Charité. (Läuft nicht im Internet Explorer)
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Orthopädie und Unfallchirurgie Püttlingen

Orthopädie und Unfallchirurgie Sulzbach

Kniegelenk

knieschmerzen
© Fotolia
Operative und konservative Behandlungen am Kniegelenk führen wir nach den Qualitätsrichtlinien der Fachgesellschaft für Orthopädie sowie nach den aktuellsten Therapiemethoden durch. Hier arbeiten wir eng mit unserem Endoprothetikzentrum in Püttlingen zusammen. (Flyer Endoprothetikzentrum).

Gelenkverschleiß (Arthrose / Gonarthrose)

Eine der häufigsten Erkrankungen des Knies ist der Verschleiß (Arthrose) des Gelenkes. Unter einer Kniegelenksarthrose (Gonarthrose) sind alle degenerativen Erkrankungen des Kniegelenkes zu verstehen, die zu einer zunehmenden Zerstörung des Gelenkknorpels, unter Mitbeteiligung der Gelenkstrukturen, der Knochen, der Gelenkkapsel sowie der gelenknahen Muskulatur führen. Die altersbedingte Arthrose behandeln wir im Anfangsstadium mit konservativen Therapiemethoden wie Krankengymnastik, Bewegungstherapie (Physiotherapie), Schmerzmedikation und Spritzen in das Gelenk. 



Konservative Therapie

Bei fortgeschrittener Arthrose hilft häufig nur der künstliche Gelenkersatz (Link).

Gelenkersatz

Bei einem fortgeschrittenen Gelenkverschleiß ist die Implantation eines künstlichen Gelenkersatzes (Totalendoprothese oder Oberflächenersatz) die beste Therapie (Flyer Endoprothetikzentrum).
Seit vielen Jahren beschäftigen sich Bio-Mechaniker mit dem Phänomen, dass Patienten nach dem Einbau einer Knieprothese in nahezu einem Drittel der Fälle über ein Fremdkörpergefühl berichten: Das Knie ist dabei im Wesentlichen schmerzfrei. Für Patienten ist jedoch eindeutig wahrnehmbar, dass es nicht ihr ursprüngliches, eigenes Kniegelenk ist (Patienteninformation "Gelenkersatz").


Dafür gibt es eine Vielzahl von Gründen: Die herkömmlichen Prothesenmodelle ignorieren die natürliche, asymmetrische Form eines jeden Kniegelenkes. 


Computergesteuerter Protheseneinsatz

Das bedeutet, dass das künstliche Gelenk dramatisch von der Geometrie eines gesunden Kniegelenkes abweicht. Daher empfehlen wir die individuell nach Maß angefertigte Knieprothese. Sie hilft uns, nach ihrem Einbau exakt die gleichen geometrischen und anatomischen Achsverhältnisse beim Patienten herzustellen. Die Produktion und Planung der individuellen Knieprothese nimmt etwas mehr Zeit in Anspruch, da neben den konventionellen Röntgenbildern eine Computertomografie des Kniegelenkes angefertigt wird, die eine dreidimensionale Darstellung des Gelenkknochens des Patienten ermöglicht. Anhand dieser Aufnahmen lässt sich die Prothese exakt planen, die der Kniegeometrie des Patienten entspricht. Der Einbau dieser Prothesen wird dadurch erleichtert, dass es für jedes Knie auch spezielle, individuelle Schnittblöcke gibt. Sie funktionieren nach dem Schlüsselschlossprinzip als Negativabdruck des jeweiligen Kniegelenkes. Es wird nur exakt der Anteil am Knochen entfernt, der durch das gefertigte Implantat mit Metall ersetzt wird. Der Zeitraum von der Diagnosestellung der Kniegelenksarthrose bis zum fertigen, individuellen Implantat beläuft sich auf ca. 8 Wochen. Belohnt wird der Patient für die Wartezeit durch eine speziell für ihn angefertigte Knieprothese, die ein Umlernen der sogenannten Reflexverschaltung nicht mehr nötig macht.
Wenn sich Prothesen verschleißbedingt lockern, ist eine Wechseloperation notwendig. Im operativen Austausch von gelockerten Kunstgelenken haben wir seit vielen Jahren eine große Erfahrung. Wir verwenden Spezialkunstgelenke, die für Wechseloperationen am besten geeignet sind.

Knorpelschäden

Wenn im Rahmen eines Sturzes (Trauma) oder infolge von Durchblutungsstörungen (Osteochondrosis dissecans) ein umschriebener Knorpelschaden entsteht, können wir durch eine Knochenknorpeltransplantation eine Gelenkzerstörung aufhalten. Zur Behandlung begrenzter Knorpelschäden setzen wir 2 Verfahren ein: Bei der Knorpelknochentransplantation wird aus nicht belasteten Gelenkbereichen (z.B. Gleitlager Kniescheibe) eine Knorpelknochenstanze entnommen und in das geschädigte Gebiet versetzt (Mosaikplastik). Eine zweite Möglichkeit ist die Entnahme von Knorpel und dessen Neuzüchtung im Labor. Der gezüchtete Knorpel wird dann in einer zweiten Operation im Defektbereich eingepflanzt.

Privatdozent Dr. Thomas Siebel
Privatdozent Dr. Thomas Siebel

Tel.:
06898 550
Kliniksuche mit dem Körperkompass
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