Wir sind auch (und gerade) in Pandemiezeiten für Sie da - ganz sicher!

Zögern sie nicht, bei medizinischen Problemen den (Not-)Arzt zu rufen (112)! Zum Beispiel bei Schlaganfall-Verdacht oder Herzproblemen. Viele Menschen haben Angst vor einer Corona-Infektion im Krankenhaus. Diese ist jedoch unbegründet, denn wir sind bestens vorbereitet. Bei uns werden Patienten mit Corona-Verdacht streng isoliert und können keine anderen Patienten anstecken. Wir behandeln alle Patienten mit Schutzmaske.
Auch für Patienten gilt Maskenpflicht. Beim Betreten der Klinik sollen Mund und Nase bedeckt sein. Für den Notfall halten wir Masken bereit. 

Bei Corona-Verdacht rufen Sie bitte von zu Hause aus Ihren Arzt an oder die 116 117 oder nutzen Sie die neue Online-Selbstdiagnose der Berliner Charité. (Läuft nicht im Internet Explorer)
 
Patientenbesuche sind ab dem 20. Mai wieder eingeschränkt möglich.

Für weitere Informationen zur Corona-Pandemie haben wir Ihnen diese Sonderseite eingerichtet.
Neurologie Püttlingen

Neurologie Püttlingen

Anfallsleiden

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Elektroencephalografie (EEG)
Nicht jeder epileptische Anfall eines Menschen ist mit einer Epilepsie gleichzusetzen. Etwa 5 % aller Menschen erleiden einmal im Leben, meist durch besondere Auslöser, einen Anfall, der als Gelegenheitsanfall bezeichnet wird. Von Epilepsie spricht man erst beim wiederholten Auftreten von Anfällen. Diese beeinträchtigen unsere Tauglichkeit zur Teilnahme am Straßenverkehr sowie dem Aufenthalt in Gefahrensituationen (Schwimmen, Maschinen, offenes Feuer, etc.). Sie sind daher gründlich zu untersuchen.

Gelegenheitsanfälle
Diese treten meist nach ausgeprägtem Schlafentzug oder im Rahmen eines Alkoholentzuges auf. Manche Menschen reagieren auch auf Flackerlicht wie es beispielsweise an schlecht eingestellten Bildschirmen oder durch eine Stroboskoplampe erscheint. Ergeben die Untersuchungen des Gehirns keinen krankhaften Befund, kann in der Regel auf eine medikamentöse Therapie verzichtet werden.

Epilepsie
Beim wiederholten Auftreten von Anfällen (wenn eine Störung der Hirntätigkeit nachgewiesen ist), empfehlen wir eine medikamentöse Behandlung. Wir führen daher zunächst bei diesen Patienten ein CT oder MRT des Schädels durch. Bei Hinweisen auf eine mögliche Entzündung des Nervensystems entnehmen wir auch Liquor durch eine Lumbalpunktion.

Bestimmte Medikamente helfen, die Wahrscheinlichkeit eines Anfalles deutlich zu vermindern. Sie dämpfen die Erregbarkeit der Nervenzellen und verhindern so eine unkontrollierte Ausbreitung der elektrischen Erregungen über das gesamte Gehirn. Die Auswahl eines geeigneten Präparates geschieht auf der Grundlage des Anfallstyps und der zu erwartenden Verträglichkeit. Die heutigen Medikamente sind gut verträglich und zeigen nur ein begrenztes Spektrum von Neben- und Wechselwirkungen. Wichtig ist eine kontinuierliche Einnahme der Tabletten, da der Wirkstoff erst einen gewissen Spiegel im Blut erreichen muss um ausreichend Anfälle zu verhindern. Auf gar keinen Fall dürfen diese Medikamente plötzlich abgesetzt werden, da sonst eine erhebliche Anfallsgefahr besteht. Sollte der Betroffene wegen einer Erkrankung (Erbrechen o.ä.) nicht in der Lage sein Medikamente zu nehmen, sollte er umgehend seinen Arzt informieren.
Dr. Jürgen Guldner
Dr. Jürgen Guldner

Sekretariat:
Petra Backes
Tel.: 06898 / 55-2311
Fax: 06898 / 55-2072
Kliniksuche mit dem Körperkompass
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