Wir sind auch (und gerade) in Pandemiezeiten für Sie da - ganz sicher!

Zögern sie nicht, bei medizinischen Problemen den (Not-)Arzt zu rufen (112)! Zum Beispiel bei Schlaganfall-Verdacht oder Herzproblemen. Viele Menschen haben Angst vor einer Corona-Infektion im Krankenhaus. Diese ist jedoch unbegründet, denn wir sind bestens vorbereitet. Bei uns werden Patienten mit Corona-Verdacht streng isoliert und können keine anderen Patienten anstecken. Wir behandeln alle Patienten mit Schutzmaske.
Auch für Patienten gilt Maskenpflicht. Beim Betreten der Klinik sollen Mund und Nase bedeckt sein. Für den Notfall halten wir Masken bereit. 

Bei Corona-Verdacht rufen Sie bitte von zu Hause aus Ihren Arzt an oder die 116 117 oder nutzen Sie die neue Online-Selbstdiagnose der Berliner Charité. (Läuft nicht im Internet Explorer)
 
Patientenbesuche sind ab dem 20. Mai wieder eingeschränkt möglich.

Für weitere Informationen zur Corona-Pandemie haben wir Ihnen diese Sonderseite eingerichtet.
Neurologie Püttlingen

Neurologie Püttlingen

Morbus Parkinson


© Fotolia

datscan
DAT-SCAN

Die Parkinson‘sche Erkrankung zählt zu den degenerativen (mit einem Abbauprozess von Nervengewebe verbundenen) Erkrankungen des Gehirns. Sie ist durch das parallele Auftreten von drei verschiedenen Symptomen gekennzeichnet.

Akinese = Bewegungsarmut
Rigor = wächserne Steife der Muskulatur
Tremor = vorwiegend in Ruhe auftretendes Zittern

Diese Symptome werden durch einen Mangel an Dopamin, einem wichtigen Trägerstoff zwischen Nervenzellen, ausgelöst.

Nicht jede Art von Zittern wird durch eine Parkinson-Erkrankung ausgelöst. Das exakte Unterscheiden erreichen wir erst nach einer körperlichen Untersuchung unseres Patienten und einer Spezialdiagnose des Hirnstoffwechsels (DAT-SCAN). Vor der Behandlung klären wir daher genau ab, ob es sich tatsächlich um eine Parkinson-Erkrankung handelt, oder ob andere Faktoren (wie bestimmte Medikamente) zu der Störung führen.

Die Therapie mit Medikamenten besteht aus Präparaten, die den Mangel an Dopamin im Gehirn ausgleichen.

Infrage kommt die Vorstufe des Dopamins L-Dopa sowie Medikamente, die die Dopaminwirkung nachahmen (sog. Dopaminagonisten).

Neben der medikamentösen Therapie wenden wir auch physio- und ergotherapeutische Behandlungsmaßnahmen an, um die Beweglichkeit zu verbessern.
In seltenen Fällen raten wir - in Kooperation mit den Universitätskliniken des Saarlandes – zu einer tiefen Hirnstimulation, bei der eine Sonde in die von der Parkinson Krankheit betroffenen Gebiete eingelegt wird. Empfehlenswert ist das bei Patienten, bei denen eine weitere Steigerung der Medikation keine Verbesserung der Motorik bringt und die durch die Symptome sehr schwer in ihrem Alltag beeinträchtigt sind.
Dr. Jürgen Guldner
Dr. Jürgen Guldner

Sekretariat:
Petra Backes
Tel.: 06898 / 55-2311
Fax: 06898 / 55-2072
Kliniksuche mit dem Körperkompass
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