Wir sind auch (und gerade) in Pandemiezeiten für Sie da - ganz sicher!

Zögern sie nicht, bei medizinischen Problemen den (Not-)Arzt zu rufen (112)! Zum Beispiel bei Schlaganfall-Verdacht oder Herzproblemen. Viele Menschen haben Angst vor einer Corona-Infektion im Krankenhaus. Diese ist jedoch unbegründet, denn wir sind bestens vorbereitet. Bei uns werden Patienten mit Corona-Verdacht streng isoliert und können keine anderen Patienten anstecken. Wir behandeln alle Patienten mit Schutzmaske.
Auch für Patienten gilt Maskenpflicht. Beim Betreten der Klinik sollen Mund und Nase bedeckt sein. Für den Notfall halten wir Masken bereit. 

Bei Corona-Verdacht rufen Sie bitte von zu Hause aus Ihren Arzt an oder die 116 117 oder nutzen Sie die neue Online-Selbstdiagnose der Berliner Charité. (Läuft nicht im Internet Explorer)
 
Patientenbesuche sind ab dem 20. Mai wieder eingeschränkt möglich.

Für weitere Informationen zur Corona-Pandemie haben wir Ihnen diese Sonderseite eingerichtet.
Frauenklinik Püttlingen

Frauenklinik Püttlingen

Inkontinenzbeschwerden

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© Photocase

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Eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Inkontinenztherapie (Behandlungsform bei Blasenschwäche) ist die Ursachenabklärung für die Blasenschwäche.

Die Frauenklinik Püttlingen ist eine zertifizierte Ärztliche Beratungsstelle der Deutschen Kontinenz Gesellschaft e.V.

Diagnose:
Wir klären die Blasenschwäche mit Hilfe von klinischen Untersuchungen, einer Ultraschallfeindiagnostik, einer 3D-Ultraschalluntersuchung und einer ambulanten Blasendruckmessung (urodynamische Messung), ggfls. in Zusammenarbeit mit den Neurologen, Chirurgen und Urologen ab. Erst nach der exakten Diagnose besprechen wir gemeinsam mit unseren Patientinnen eine weitere, individuelle Therapie. Schwierige oder unklare Fälle werden von uns in einer der Fallkonferenzen im Kontinenz- und Beckenbodenzentrum Sulzbach vorgestellt, damit von Anfang an die richtige Therapie angewendet werden kann.

Therapiemöglichkeiten:
  • Wir führen eine konservative, medikamentöse Therapie durch, wenn sich z.B. die Blase von selber entleert. Hierzu gibt es mehrere Möglichkeiten wie Biofeedback, Beckenbodentraining und Elektrostimulation allein oder in Kombination mit Medikamenten.
  • Führen diese Therapieversuche nicht zum Ziel, bieten wir die sogenannte VASA- oder CESA-OP an. Hier wird mit einer kleinen Schlinge die Blasen- und Scheidenaufhängung wiederhergestellt. Damit kommen wir auf eine Heilungsrate der Dranginkontinenz von 50-60%. Sollten sich die Beschwerden nicht ausreichend bessern, kann später noch ein TVT-Bändchen eingelegt werden. Damit erreichen wir dann in über 80% der Fälle eine deutliche Verbesserung der Dranginkontinenz.
  • Bei therapieresistenten Blasenentleerungsstörungen verwenden wir in Zusammenarbeit mit der Schmerzklinik Neuromodulatoren zur sakralen Stimulation.
  • Darüber hinaus arbeiten wir mit allen klassischen operativen Inkontinenz- und Senkungsoperationen, operativen Netz- oder Schlingeneinlagen, z.B. das TVT (kleine Schlinge unter der Harnröhre). Wir verzichten jedoch so weit wie möglich auf die Verwendung von Fremdmaterial wie große Netze oder Implantate, da uns die Komplikationsrate als zu hoch erscheint.
  • Bei einer wiederkehrenden Inkontinenz gehört der Einsatz von Kollagen zur Therapie. Dabei werden bindegewebeartige Substanzen in die Harnröhrenwand eingebracht, die für einen besseren Verschluss sorgen.
  • Wir wenden die Neurotoxin-Therapie auch bei Dranginkontinenz an. Dabei wird die überaktive Blase durch gezieltes Einbringen eines Nervengiftes in die Blasenwand gelähmt, so dass sie sich nicht mehr zusammenziehen kann.
Dr. Martin Deeken
Dr. Martin Deeken

Sekretariat:
Sabine Desgranges
Tel.: 06898 / 55-3006
Fax: 06898 / 55-2230
Kliniksuche mit dem Körperkompass
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