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Klinik Sulzbach eröffnet Orthopädie und Unfallchirurgie mit Endoprothetik und Traumazentrum

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Chefarzt PD Dr. Thomas Siebel
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Sulzbach (Saar). Das Knappschaftsklinikum Saar erweitert sein medizinisches Versorgungsangebot am Standort Sulzbach. Der neue Fachbereich für Orthopädie und Unfallchirurgie ermöglicht ab sofort auch eine umfangreiche endoprothetische Versorgung vor Ort (zum Beispiel Hüft- und Knieprothesen). Chefarzt PD Dr. Thomas Siebel gilt überregional als ausgewiesener Spezialist der minimal-invasiven Endoprothetik. Die von ihm mitentwickelten Hüft- und Knieprothesen werden weltweit implantiert.
Gleichzeitig wurde die Versorgung von Unfallopfern ausgebaut, wodurch die Klinik von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie bereits als lokales Traumazentrum DGU zertifiziert wurde. „Dazu muss man verschiedene Anforderungen erfüllen, darunter ein Schockraum und die interdisziplinäre Versorgung von Schwerstverletzten“, erklärt Chefarzt PD Dr. Thomas Siebel. Damit könne die Klinik Sulzbach, nah an den Autobahnen A8 und A623 gelegen, ab sofort bei der Erstversorgung von Unfallopfern im Saarland eine wichtigere Rolle spielen.

Diese Neustrukturierung am Standort Sulzbach sei konsequent und zeitgemäß, betont Dr. Schuld, Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie , dem bisher auch die Unfallchirurgen zugeteilt waren. „Die Fachrichtungen Viszeralchirurgie und Unfallchirurgie haben sich in den letzten Jahren in der Medizin getrennt weiterentwickelt.“ In der heutigen Facharztausbildung werden Unfallchirurgie und Orthopädie zusammengefasst - schließlich geht es oft um Knochenbrüche. So kann sich Schuld nun besser auf seine Spezialgebiete konzentrieren, die Bauchchirurgie vom Leistenbruch bis zur komplexen Darmkrebs-OP sowie Schilddrüsen-OPs. Bei Verletzungen der inneren Organe wird aber weiterhin interdisziplinär zusammengearbeitet. Hier sind dann auch die Kollegen von der Urologie mit im Boot. Schuld: „Ebenso wird die Weiterbildung zum Facharzt für allgemeine Chirurgie in Kooperation durchgeführt und die Vordergrunddienste werden durch einen gemeinsamen Assistenten-Pool geleistet.“

Doch wie kann ein relativ kleines Krankenhaus wie die Klinik Sulzbach diese Weiterentwicklung des Versorgungsangebots stemmen? Mit einem Trick: Hier wird standortübergreifend gedacht. Das Knappschaftsklinikum Saar betreibt in Püttlingen schon lange eine große Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie, die seit diesem Jahr sogar zu den wenigen zertifizierten Endoprothetikzentren der Maximalversorgung (EPZ Max) in Deutschland gehört. Dr. Siebel wird nun den Fachbereich nicht nur in Püttlingen, sondern auch in Sulzbach leiten und die Erfahrungen mit seinem Team dort einbringen. Als Leitender Oberarzt kommt Dr. Alexander Jung nach Sulzbach. Er hat sich ebenfalls bereits in Püttlingen seine Lorbeeren verdient.
Die Hürden für ein EPZ-Max-Zertifikat sind übrigens sehr hoch: Jeder Operateur muss über 200 Gelenkimplantate pro Jahr vorweisen, regelmäßig Fortbildungen besuchen. Außerdem müssen auch die schwierigen Wechsel-OPs sicher beherrscht werden (wenn eine alte Prothese durch eine neue ersetzt wird). „Wir haben durch unsere Arbeit im EPZ Max in Püttlingen reichlich Erfahrung mit großen, schwierigen OPs“, so Siebel. Dabei arbeitet er besonders schonend, mit kleineren Schnitten ohne Muskeln oder Sehnen zu durchtrennen, was die Genesungszeit dramatisch verkürzt, verspricht der Chefarzt.

Orthopädische Sprechstunde ist Donnerstag von 13 bis 15 Uhr , vorerst nur für privat und knappschaftlich Versicherte (weitere Kassen sind beantragt). Die D-Arzt-Sprechstunde ist am Mittwoch von 13 bis 15 Uhr.

Die neue Orthopädie und Unfallchirurgie in Sulzbach verfügt über 20 Betten (in Püttlingen 78). Beide Standorte gehören zum Knappschaftsklinikum Saar, das wiederum zum Verbund der Knappschaft Kliniken mit deutschlandweit 11 Krankenhäusern und zur Knappschaft Bahn See als Kranken- und Rentenversicherung gehört. Die Knappschaft betreibt zudem eigene Reha-Kliniken (eine davon in Püttlingen). Die Knappschaft-Kliniken waren früher für die Bergleute gedacht, heute jedoch stehen sie allen Patienten offen.



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