Wir sind auch (und gerade) in Pandemiezeiten für Sie da - ganz sicher!

Zögern sie nicht, bei medizinischen Problemen den (Not-)Arzt zu rufen (112)! Zum Beispiel bei Schlaganfall-Verdacht oder Herzproblemen. Viele Menschen haben Angst vor einer Corona-Infektion im Krankenhaus. Diese ist jedoch unbegründet, denn wir sind bestens vorbereitet. Bei uns werden Patienten mit Corona-Verdacht streng isoliert und können keine anderen Patienten anstecken. Wir behandeln alle Patienten mit Schutzmaske.
Auch für Patienten gilt Maskenpflicht. Beim Betreten der Klinik sollen Mund und Nase bedeckt sein. Für den Notfall halten wir Masken bereit. 

Bei Corona-Verdacht rufen Sie bitte von zu Hause aus Ihren Arzt an oder die 116 117 oder nutzen Sie die neue Online-Selbstdiagnose der Berliner Charité. (Läuft nicht im Internet Explorer)
 
Patientenbesuche sind ab dem 20. Mai wieder eingeschränkt möglich.

Für weitere Informationen zur Corona-Pandemie haben wir Ihnen diese Sonderseite eingerichtet.
Radiologie und Nuklearmedizin Sulzbach

Radiologie und Nuklearmedizin Sulzbach

Radiologisches Leistungsspektrum

Kernspintomografie (MRT)

Wir bieten unseren Patienten mit der Kernspintomografie das modernste Diagnoseverfahren der Radiologie an. Das Gerät kann Bilder des gesamten Körpers erstellen ohne diesen zu belasten. Da die Bilder mit Hilfe von Magneten gewonnen werden, können Patienten mit bestimmten Metallteilen im Körper wie Herzschrittmacher, elektronische Cochleaimplantate oder bestimmte Gefäßclips leider nicht mittels der MRT untersucht werden. Hierüber informieren wir Sie gerne. 


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Kernspintomografie

Zu den wichtigsten Anwendungsgebieten zählen die Diagnostik von:
  • Schlaganfällen, Entzündungen wie Multiple Sklerose (MS) und vielen anderen neurologischen Erkrankungen
  • Bandscheibenvorfällen
  • entzündlichen, degenerativen oder unfallbedingten Gelenkerkrankungen, z.B. Meniskus- oder Knorpelschäden
  • Blutgefäßerkrankungen ohne Kathetertechnik (nicht-invasiv)
  • TumorenHerzerkrankungen, wie Herzmuskelentzündungen, Herzfehler, Zusatzdiagnostik bei Herzkranzgefäßerkrankungen und Herzinfarkt
  • Leber, Gallenblase, Gallenwege, Niere, Pankreas, Dünn- und Dickdarm
  • chronischen Erkrankungen wie Multiple Sklerose, Morbus Crohn, M. Bechterew
  • Erkrankungen im Becken wie Prostata und Gebärmutter

Vorteile des MRT für Patienten:
  • die besondere Lichtgestaltung (Ambilight) bei unserem MRT im Untersuchungsraum schafft ein Ambiente zum Wohlfühlen
  • bequeme Lagerung auch bei Untersuchungen der Extremitäten wie Handgelenk, Schulter und Ellenbogen
  • hoher Untersuchungskomfort bei kürzeren Untersuchungszeiten

Computertomografie (CT)

Bei der Computertomografie bewegt sich eine Röntgenröhre auf einer Kreisbahn um den Patienten. Das ermöglicht uns, Querschnittsbilder aller Körperorgane zu errechnen. Die Computertomografie gehört zu den wichtigsten Diagnoseverfahren. Unser CT ist ein modernes, sehr schnelles Gerät. Damit können wir bis zu 1mm dünne Schichtaufnahmen erstellen. Die Untersuchung ist schmerzfrei. Wir arbeiten mit modernster, strahlensparender (“low dose”) Technik.




Die wichtigsten Einsatzgebiete sind:
  • Schädeldiagnostik bei schweren Unfällen, vor allem zum Feststellen von Blutungen und Brüchen (Frakturen) im Schädel und anderen Organen
  • Früherkennung von Tumoren oder entzündlichen Erkrankungen aller Körperregionen, vor allem im Bereich Lunge und Bauch
  • Erkennung und Einteilung des Schweregrades von Tumor- und Krebserkrankungen, um eine optimale konservative oder chirurgische Therapie zu ermöglichen
  • Quantitative Bestimmung des Mineralsalzgehaltes bei der Osteoporosediagnose 

Weitere Diagnostik:
  • alle CT-Standarduntersuchungen für onkologische, neurologische, chirurgische, orthopädische, urologische und gynäkologische Fragestellungen
  • alle CT-Angiografien von Kopf, Hals, Thorax und Abdomen sowie der unteren Extremitäten (Becken-Bein-CT-Angiografie)
  • CT-Osteodensitometrie: die Osteodensitometrie ist ein schmerzloses Verfahren zur Messung der Knochendichte mittels Röntgenstrahlen. Dabei messen wir, wie viele der Röntgenstrahlen den Knochen durchdringen. Das Ergebnis lässt Rückschlüsse auf den Mineralsalzgehalt des Knochens zu. Ist der Mineralsalzgehalt zu niedrig, ist eine gezielte Therapie erforderlich.
  • Cardio-CT : Das Cardio-CT ist eine ultraschnelle, nicht-invasive und strahlenarme bildgebende Methode zum Erkennen der koronaren Herzkrankheit. Mit dieser Methode können wir sowohl den Verkalkungsgrad wie auch die Durchgängigkeit der Herzkranzgefäße (Koronarkalkbestimmung) bestimmen. Anhand der Ergebnisse können wir gezielte individuelle Therapievorschläge erarbeiten.
  • Schnelle Notfalldiagnostik

Interventionen:
  • Periradikuläre Therapie: Die periradikuläre Therapie (PRT) ist eine therapeutische Maßnahme zur Schmerzlinderung / Schmerzausschaltung. Wenn der Schmerz einer auslösenden Nervenwurzel des Rückenmarkkanals zuzuordnen ist, können wir sie gezielt mittels durch die Haut (percutan) applizierter Medikamente (Kombination aus Lokalanästhetikum und Steroid) behandeln. Dabei stellen wir den zu behandelnden Nerv mittels CT dar. Anhand des Bildes planen wir die Stichrichtung und Tiefe für die Platzierung der PRT-Nadel. Nach der sterilen Platzierung und Lagekontrolle der PRT-Nadel spritzen wir die Medikamente unmittelbar in die Umgebung des Nerven. Die Behandlung erfolgt in Bauch- oder Rückenlage und dauert etwa 15 Minuten.
  • Facetteninfiltration: Die Facetteninfiltration ist ein therapeutisches Verfahren um schmerzhafte, arthrotisch veränderte Wirbelgelenke (Facettengelenke) der Wirbelsäule zu behandeln. Dabei wird das Wirbelgelenk mit einer dünnen Nadel unter sterilen Bedingungen in CT-Kontrolle durch die Haut punktiert und das Therapeutikum vor Ort appliziert. Die Behandlung erfolgt in Bauchlage und dauert etwa 15 Minuten.
  • Drainagen: Drainagen sind Ableitungen, die erforderlich sind, wenn sich innerhalb des Körpers Flüssigkeiten (z.B. Eiter) ansammeln, die der Körper selbst nicht abbauen kann. Nach sorgfältiger Darstellung der Zielregion (z.B. einer Eiteransammlung in der Bauchhöhle) planen wir den optimalen Zugang durch die Haut. Mit Hilfe der Lokalanästhesie auf der Haut und der darunterliegenden Muskulatur platzieren wir unter sterilen Bedingungen CT-gesteuert den Drainageschlauch. Danach wird die Flüssigkeit abgesaugt und die Zielregion mehrfach mit Kochsalzlösung gespült. Bei Bedarf können wir den Drainageschlauch an der Haut fixieren, um für einen bestimmten Zeitraum den weiteren Abfluss der Spülflüssigkeit zu ermöglichen. Die gewonnene Flüssigkeit wird mikrobiologisch aufgearbeitet und anhand des Ergebnisses ein geeignetes Medikament (z.B. Antibiotikum) bestimmt. Der Eingriff erfolgt liegend und dauert ca. 30 Minuten.
Mit modern gestützten Softwaretechniken können wir Ihnen komplexe 3D-Darstellungen, einschließlich Maximum-Intensitätsprojektionen (MIP), Multiplanaren Rekonstruktionen (MPR) und Volumen Rendering (VRT) anbieten.

Vorteile des CT für Patienten: Seit Mai 2012 hat unsere Klinik einen blitzschnellen Computertomografen der neuesten Generation. Das bringt für unsere Patienten viele Vorteile: • Gantryöffnung 78 cm, belastbar bis zu maximal 227 kg bzw. 300 kg mit speziellem Schwerlasttisch • überragende Bildqualität • durch modernste Technik kann die Strahlendosis in unterschiedlichen Körperregionen bis zu 60 % reduziert werden • weitere Strahlenschutzmaßnahmen: Augenlinsen- und Schilddrüsenprotektoren

Konventionelles Röntgen / Digitales Röntgen

Auch heute ist die konventionelle Röntgentechnik immer noch die Basis der radiologischen Diagnostik. Bei nahezu allen Lungen-, Knochen- und Baucherkrankungen werden zuerst Röntgenaufnahmen gemacht. Dabei setzen wir die modernste strahlensparende, digitale Technik mit Speicherfolien und Direktradiografie mit Detektortechnik ein. Die Bilder werden durch Computer ausgelesen und direkt elektronisch gespeichert.


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Auch Röntgendurchleuchtungen werden heute mit Festkörperdektortechnik verarbeitet, z.B. bei der
  • Magen-Darm-Diagnostik
  • Lungendiagnostik
  • Venendiagnostik

Arteriendiagnostik / Digitale Subtraktionsangiografie

Ein Schwerpunkt unserer Diagnostik liegt darin, Durchblutungsstörungen in allen Körperregionen - vor allem in den Bauch– und Beingefäßen abzuklären. Dazu spritzen wir über einen sehr dünnen Kunststoffkatheter Kontrastmittel in die jeweilige Arterie.

Nuklearmedizin

Wir arbeiten in unserer Nuklearmedizin mit einer hochmodernen Doppelkopf-Spectkamera (Symbia). Damit führen wir alle nuklearmedizinischen Untersuchungen durch. Das Spektrum unserer Abteilung mit dem neuen Gerät beinhaltet folgende Szintigrafien (Bilddarstellung eines Organs mit radioaktiven Substanzen):

  • Schilddrüsenszintigrafie
  • Skelettszintigrafie
  • Leukozytenszintigrafie
  • Nierenszintigrafie
  • Lungenszintigrafie
  • Parkinson-Diagnostik




Therapie-Spektrum der Nuklearmedizin:


  • Radio-Jod-Therapie der Schilddrüsenüberfunktion: Die kranken Schilddrüsenzellen werden mit radioaktivem Jod von innen bestrahlt, nachdem der Patient eine Kapsel mit dem radioaktiven Medikament geschluckt hat. Das Verfahren ist weitestgehend schmerz- und nebenwirkungsfrei und wird in Sulzbach seit über 40 Jahren erfolgreich angewendet. Ein weiterer Schwerpunkt unserer Klinik ist die fachübergreifende Behandlung und Nachsorge von „bösartigen“ Schilddrüsenerkrankungen.
  • Radiosynoviorthese wegen rezidivierender Gelenkergüsse: Durch Einspritzen von strahlenden Substanzen in Gelenke können Gelenkergüsse zum Verschwinden gebracht werden.
Diagnose-Möglichkeiten der Nuklearmedizin:

  • Schilddrüsenszintigrafie und Ultraschall: Mittels Injektion einer strahlenden Substanz, die das Jod imitiert, lassen sich die verschiedenen Formen der Schilddrüsenfunktion voneinander unterscheiden.
  • Radio-Jod-Test: Mit einer geringen Dosis radioaktivem Jod wird ausgemessen, wie viel davon in der Schilddrüse verbleibt. Somit wird die therapeutische Dosis zur Radio-Jod-Therapie bestimmt.
  • Knochenszintigrafie, statisch und 3-Phasen, ggf. dreidimensional: Mit dieser Untersuchung werden im Skelettsystem Orte mit vermehrtem Knochenumbau festgestellt. Mit der Dreiphasenszintigrafie kann man entzündliche Veränderungen von Knochentumoren unterscheiden und mit der dreidimensionalen Darstellung den Ort der krankhaften Veränderungen im Körper genau feststellen.
  • Myocardszintigrafie mit pharmakologischer (= medikamentöser) Belastung: Die Myocardszintigrafie ist ein Untersuchungsverfahren zur Darstellung der Durchblutung des Herzmuskels. Dieses Verfahren empfiehlt sich bei einer Herzkranzgefäßerkrankung sowie bei Verdacht auf koronare Herzkrankheit (KHK).
  • Nierenfunktionsszintigrafie: Durch Injektion von radioaktiven Substanzen wird das Ausscheidungsverhalten der Nieren für harnpflichtige Substanzen überprüft und bildmäßig festgehalten.
  • Nierenperfusionsszintigrafie mit Captropril: Es werden - quasi berührungsfrei - Engstellen der Nierenschlagadern, die für den erhöhten Blutdruck verantwortlich sein können, festgestellt.
  • Erythrozytenmarkierung: Die roten Blutkörperchen werden mit radioaktiven Substanzen markiert und danach Blutungsherde im Körper, die man anderweitig nicht feststellen kann, im Bild festgehalten: zum Beispiel bei Darmblutungen aus ungeklärter Ursache, oder zum Beispiel der Nachweis eines Blutschwammtumors in der Leber.
  • Hepatobiliäre Funktionsszintigrafie: Mittels Injektion einer radioaktiven Substanz, die in der Galle ausgeschieden wird, kann man einen Aufstau der Gallenflüssigkeit oder ein Leck in den Gallenwegen feststellen.
  • Lymphszintigrafie und Sentinel-Node-Szintigrafie: Verstopfte Lymphbahnen im Bein oder im Becken sind manchmal Ursache von dicken Beinen. Mit dieser Szintigrafie lässt sich der Ort der Transportstörung feststellen. Bei der Sentinel-Node (=Wächterlymphknoten) Szintigrafie wird vor einer Brustkrebsoperation der erste Lymphknoten im Lymphabflussgebiet der zu operierenden Brust markiert, so dass er gesondert untersucht werden kann. Hierdurch kann in vielen Fällen die Radikalität des chirurgischen Eingriffs vermindert werden.
  • Intestinale Transitzeit: Mittels Gabe einer radioaktiven Testmahlzeit lässt sich eine gestörte Passagezeit von der Speiseröhre bis zum Enddarm feststellen.
  • Lungenszintigramm: Mittels Injektion einer radioaktiven Substanz kann man den Verschluss einzelner Lungenarterien nachweisen. Das Verfahren ist wichtig für das Feststellen einer Lungenembolie. Es kann auch bei einer Kontrastmittelallergie und bei einer schlechten Nierenfunktion eingesetzt werden.

Interventionelle Radiologie

Ein Schwerpunkt unserer Arbeit liegt auf dem Gebiet der sogenannten interventionellen Radiologie. Dazu bieten wir unseren Patienten folgende Methoden an:

  • CT-gesteuerte Feinnadelpunktionen und Stanzbiopsien (Gewebeproben) aller unklaren Tumore und Entzündungen des Körpers, um Zellen oder Gewebe zu gewinnen, die helfen, eine Diagnose zu stellen
  • CT-gesteuerte Drainagen von Abszessen der Lunge, des Bauchraumes, sowie der Wirbelsäule; wenn möglich und sinnvoll werden Abszesse unter CT-Steuerung ohne Operation punktiert und der Eiter abgeleitet
  • CT- gesteuerte Schmerztherapie (Periradikuläre Therapie, Nervenwurzelbehandlung) bei knöchernen Stenosen und Bandscheibenvorfällen: unter CT-Kontrolle umspritzen wir die Nervenwurzeln mit Cortison und Lokalanästhetikum; dadurch lässt sich oft die Bandscheibenoperation vermeiden

Angiologische Interventionen:
  • Ballonaufweitung und Stentung von Gefäßverengungen der Becken- und Beingefäße
  • Auflösung von Blutgerinnseln (Katheterlysetherapie) bei arteriellen Thrombosen

Priv.-Doz. Dr. med. Stefan Adams
Priv.-Doz. Dr. med. Stefan Adams

Sekretariat:
Rita Schlick
Tel.: 06897 / 574-1149
Fax: 06897 / 574-2159
Kliniksuche mit dem Körperkompass
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