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Knappschaftsklinikum Saar spendet 30 Klinikbetten für Ukraine

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Armin Beck (Leiter KBS-Regionaldirektion Saarbrücken), Lars Molitor (Stv. kaufmännischer Direktor KKSaar) und Andrea Massone (KKSaar-Geschäftsführerin) mit vier der 30 Klinikbetten, die jetzt zusammen mit vielen weiteren Hilfsgütern in die Ukraine geliefert werden (Klick aufs Bild zur Originalgröße / Download)

Püttlingen, 03.03.2022. Im Rahmen einer großangelegten Hilfsaktion der Knappschaft Kliniken spendet das Knappschaftsklinikum Saar 30 spezielle Klinikbetten und stapelweise Klinikwäsche für die Ukraine. Der Transport wird von der KNAPPSCHAFT vermittelt und über den Hilfskonvoi von Round Table Deutschland organisiert. „Wir möchten den Menschen in der Ukraine möglichst schnell helfen“, sagt Geschäftsführerin Andrea Massone. „Während unsere Patienten hier in Deutschland rundum gut versorgt und sicher sind, ist die Situation in der Ukraine eine vollkommen andere. Der Krieg belastet auch die dortigen Krankenhäuser. Wir möchten helfen, Kapazitäten zu vergrößern, Materialmängel zu beseitigen und eventuelle Zerstörungen auszugleichen.“

Bei den Betten handelt es sich um funktionale Klinikbetten samt Matratzen, Decken und Kissen. Sie dienten bisher als Reserve in den Knappschaftskliniken Sulzbach und Püttlingen. „Die Betten sind für Notsituationen ideal: Sie lassen sich von Hand verstellen, funktionieren rein mechanisch und sind nicht auf Stromversorgung angewiesen“, erklärt Andrea Massone. Da die Pandemiesituation sich gerade etwas entspannt, kann das Knappschaftsklinikum kurzfristig auf diese Reserve verzichten - in den kommenden Wochen werde dann Ersatz angeschafft. Hinzu kommt noch ein 15 Kubikmeter großer Stapel Wäsche, darunter Bettwäsche, Handtücher und Bekleidung für medizinisches Personal.

Die Stiftung Round Table Deutschland (RTD) organisiert schon seit mehreren Jahren Hilfslieferungen in osteuropäische Länder, darunter auch die Ukraine. Dafür wurde der der „Freunde helfen! Konvoi“ als eigenständige Gesellschaft gegründet. Das nötige Netzwerk mit Ansprechpartnern vor Ort steht also bereits. Aktuell liegt eine Bedarfsliste des Bürgermeisters von Lwiw (Lemberg) vor, der um medizinisches Material bittet. Über Verbindungen zur Saarbrücker Regionaldirektion der Knappschaft Bahn-See (KBS)konnte der Kontakt zum spendenwilligen KKSaar hergestellt werden. „In Abstimmung mit unseren Verbundpartnern der Knappschaft Kliniken nutzen wir den startbereiten saarländischen Hilfskonvoi von Round Table, sodass wir keine Zeit verlieren“, erklärt Massone. Insgesamt fünf 40-Tonner-LKW samt Fahrer und Treibstoff stehen laut RTD bereit. Die Hilfsgüter werden an der polnischen Grenze an Partner vor Ort übergeben.

„Für uns ist die Hilfe für die vom Krieg in der Ukraine betroffenen Menschen eine Selbstverständlichkeit,“ sagt Armin Beck, Leiter der KBS-Regionaldirektion Saarbrücken. „Dass wir im Verbundsystem der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See eine solche Hilfe in so kurzer Zeit auf die Beine stellen konnten, erfüllt mich persönlich mit Stolz und Dankbarkeit an alle Beteiligten. Mein besonderer Dank gilt unserem Mitarbeiter Sebastian Schach, der mit seinen Kontakten beim Round Table Saarbrücken für den reibungslosen Ablauf gesorgt hat.“

Da sich auch die KKSaar-Mirarbeiterinnen und Mitarbeiter privat engagieren möchten, wurde intern zur Unterstützung des Konvois aufgerufen. Über eine Sonderseite im Klinik-Web können die Mitarbeiter den „Freunde helfen!"- Konvoi mit Geld- und Sachspenden unterstützen sowie Wohnraum für Flüchtlinge bereit stellen. Auch das KKSaar selbst stellt in seinem Püttlinger Schwesternwohnheim eine Flüchtlingsunterkunft samt Verpflegung bereit.



Peter Böhnel
Peter Böhnel
Leiter Unternehmenskommunikation

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